Leitgedanke

Leitgedanke

Klassische Superhelden gibt es nicht in der Wirklichkeit und auch das Happy End kommt nicht immer wie bestellt. Besonders verdient hätten es Familien mit kranken Kindern. Schwerwiegende Erkrankungen oder Behinderungen der eigenen Kinder stellen Familien emotional und auch praktisch vor unzählige Herausforderungen. 

Das Konzept von Charity-Flügen hat Flying Hope Gründer Stefan Klebert, selbst Pilot und Vater von 2 Kindern, in den USA kennen gelernt, wo es wegen mangelnder Krankenversicherung und größerer Entfernungen fest etabliert ist. Die Idee, Familien so zu helfen, hat ihn nachhaltig inspiriert und führte dazu, gemeinsam mit Freunden und Piloten-Kollegen den Verein Flying Hope e.V. zu gründen. Das war 2010 und heute hat Flying Hope rund 170 Mitglieder und über 30 aktive ehrenamtliche Piloten, die ihre Zeit und ihre Maschinen in den Dienst der Kinder stellen. Zusammen schaffen wir es, wöchentlich Kinder in Hospize, Krankenhäuser oder Urlaube in ganz Deutschland zu fliegen. 

Flying Hope Piloten möchten ihre Begeisterung für das Fliegen teilen – und wissen, dass sie mit diesen kostenfreien Flügen etwas schenken, was ohne sie gar nicht oder nur schwer zu ermöglichen ist. Dennoch müssen auch Maschinen für Flüge gechartert werden und es bedarf eines administrativen Aufwandes, um allen Fluganfragen betroffener Eltern nachkommen zu können. Aber mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer und Spender können wir jetzt schon im 7.  Jahr nach Gründung auf mehr als 350 Flüge zum Wohle der Kinder zurückblicken. Und Flying Hope ist Dank Ihrer Hilfe weiter auf Wachstumskurs!

 

HELFEN

Kranken Kindern zu helfen, in dieser Lebensphase durch das Fliegen Freude und Erleichterung zu erfahren ist unser Ansporn.

Unsere Piloten möchten ihre Begeisterung für das Fliegen teilen – und wissen, dass sie mit diesen kostenfreien Flügen etwas schenken, was ohne sie gar nicht oder nur schwer zu ermöglichen wäre.

Flying Hope-Gründer Stefan Klebert, selbst Vater von zwei Kindern und Vorstandsvorsitzender der Schuler AG

…Trotz anhaltend starkem Regen landet die Cessna ruhig und sicher auf dem Flughafen Bremen und ein Krankenwagen bringt uns die letzten Kilometer bis zum Kinderhospiz Löwenherz, wo wir bereits erwartet werden. Längst habe ich mein Zimmer bezogen und mich von Fahrt und Flug erholt, als meine Mama und meine beiden kleinen Schwestern Stunden später ebenfalls ankommen. Durch den starken Regen war die Autobahn schwer befahrbar. Staus und Umleitungen haben ihre Fahrt immer wieder verzögert. – Wie gut, dass ich fliegen durfte!

Der Rückflug zwei Wochen später verläuft ruhig. Das selbe Flugzeug, die selben Piloten und ein entspannter Flug zwischen beeindruckend, strahlend weißen Wolkenbergen. Nur die Dankbarkeit ist weiter gewachsen, dafür dass Ihr Eure Zeit, Euer Können und Eure Erfahrung einsetzt, um mir meinen Weg zu erleichtern.

Danke Flying Hope!!!

Euer Jascha (16 Jahre) aus Kassel

Flying Hope plant in Zukunft mehr als 200 Flüge pro Jahr. Schirmherr des gemeinnützigen Vereins ist die AOPA, der Verband der allgemeinen Luftfahrt e.V.

„Schon oft haben wir von Familien gehört, wie beschwerlich die langen Anreisen für sie und ihre Kinder sind. Der eigene Bus oder PKW reichen dann nicht mehr aus. Gerade für den Transport in einem Krankenwagen kommen auf die Eltern erhebliche Kosten zu, die von den Krankenkassen zu weiter entfernt liegenden Kinderhospizen, Kureinrichtungen oder Kliniken oft nicht getragen werden. 

Viele kranke Kinder müssten normalerweise fünf bis sechs Stunden liegend in einem Krankenwagen verbringen. Für das Kind eine große Strapaze, für die Familie eine große Belastung. Hier greift die Hilfe von Flying Hope e.V. mit einem Flug schnell und sicher ans Ziel zu gelangen.“  

Rolf Bauer, stellv. Vorsitzender Flying Hope e.V.